Stilechter Kubismus

Nach einigen Tagen in der Stadt bleibt man nur noch vor den imposantesten Jugendstil-Fassaden stehen. Hin und wieder stolpert man in Prag aber auch über kubistische Gebäude, zum Beispiel dort, wo die Neustadt in den Stadtteil Vyšehrad übergeht, und in der Nähe der Kirche St. Maria Schnee steht sogar eine kubistische Straßenlaterne.

 

Kubistische Häuser von Josef Chochol im Stadtteil Vyšehrad

 

Kubistisches Haus von Antonín Belada im Stadtteil Vyšehrad

 

Kubistische Straßenlaterne von Emil Králíček

 

Im Haus der Schwarzen Madonna ist ein kleines Museum zum tschechischen Kubismus untergebracht. Das Aufsichtspersonal ist überaus freundlich und engagiert oder sehr gelangweilt, vermutlich beides. Man wird aufgefordert, Fotos zu machen, obwohl das Kamerasymbol an der Tür durchgestrichen ist, doch die nachgebildeten Sitzmöbel auszutesten und ein Tangram-Puzzle zu lösen, das es durchaus in sich hat.

Haus zur Schwarzen Madonna von Josef Gočár

 

Das Grand Café Orient im 1. Stock geht beinahe nahtlos in die Ausstellung über. Mit Live-Musik vom Klavier im Hintergrund lässt man den Blick über die kubistisch inspirierte Inneneinrichtung schweifen und bestellt einen Apfelstrudel, der – stilecht – mit einem Vanilleeiskubus serviert wird.

Schon etwas weich, aber stilecht: Apfelstrudel mit Vanilleeiskubus

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